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Koordinierungsrat gegen Antisemitismus empfängt Schüler aus Eilat

veröffentlicht um 04.01.2012, 07:25 von Administrator/ Admin   [ aktualisiert: 04.01.2012, 07:27 ]
Schüler aus Eilat besuchen Berlin

[Aus dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel, 29.12.2011]

Die Schüler und Lehrer der Rabinschule aus Eilat haben über Weihnachten die Schüler des Lessinggymnasiums in Berlin-Wedding besucht. Eine Woche lang nahmen sie am Schulunterricht teil, besuchten den Bundestag, das Jüdische Museum und den Grunewald und erhielten eine Führung durch das Büro von Bundestagspräsident Norbert Lammert.
 
Auf Einladung des Koordinierungsrates deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e.V., vertreten durch die Vorstände Klaus Faber und Daniel Kilpert, trafen sich alle Beteiligten zu einem Empfang im Haus der Bundespressekonferenz. Auch der Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft des Staates Israel, Tal Gat, und einige Vertreter der Sponsoren der Reise, darunter Stephan Kramer vom Zentralrat der Juden sowie Felix Husmann und Christian Zimmermann vom Berliner Freundeskreis der Ben-Gurion-Stiftung, nahmen an dem Empfang teil.                     

“Gemeinsames Ziel der Förderer ist es, im Rahmen dieser Partnerschaft zum besseren Verständnis beizutragen und gegen Antisemitismus in Deutschland vorzugehen. Unser gemeinsames Engagement soll den jungen Menschen dabei helfen, sich mit Respekt, Toleranz und gegenseitigem Verständnis zu begegnen und ihnen somit einen nachhaltigen Eindruck für ihr weiteres Leben vermitteln. Beide Staaten sind durch die Vergangenheit miteinander verbunden. Doch heute ist vor allem das aktuelle moderne Demokratie- und Gesellschaftsverständnis das Verbindende“, erklärte Christian Zimmermann.
 
Die israelischen Schüler waren von Berlin begeistert und die Lehrer beider Schulen planen die Intensivierung der Partnerschaft mit der Entwicklung gemeinsamer Projekte, unter anderem zu den Themen Wasser, Wüste und Klima. Über das ganze Jahr könnten sich so kleine Schülergruppen via Skype zu verschiedenen Themen austauschen und Fragen diskutieren, um das gegenseitige Verständnis der länderspezifischen Probleme zu vertiefen. Auch die Lehrer könnten von einem Austausch über Schulsysteme und Lehrmethoden profitieren, erklärte die Schulleiterin der Rabinschule. So sei der gegenseitige Besuch mehr als eine Sightseeingtour.
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Siehe auch: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1862299/Israelische-Schueler-zu-Gast-in-Wedding.html

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