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Nach den Umwälzungen in Nahost und der Bildung einer Hamas-Fatah-Regierung: Antiisraelische Delegitimierungskampagnen und israelfeindlicher Antisemitismus

veröffentlicht um 15.12.2011, 02:06 von Administrator/ Admin
Donnerstag, den 16. Juni 2011, 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Große Aula der Hochschule der Bundesagentur, Seckenheimer Landstr. 16, 68163 Mannheim

Die Delegitimierung Israels wird in der westlichen Welt in vielen Kampagnen z. B. an Hochschulen, in den Medien und auf Demonstrationen, u. a. auf der jedes Jahr stattfindenden Al-Quds-Demonstration in Berlin, sichtbar. Sie wird in diesem Jahr einen neuen Höhepunkt erreichen – Stichpunkte dafür geben die neue Gazaflotte, die Agitation um eine für den Herbst geplante UN-Resolution zur Anerkennung eines palästinensischen Staats oder „Durban III“, ebenfalls eine Veranstaltung im UN-Rahmen, auf der wieder einmal Israel isoliert und diffamiert werden soll. Vergleichbare Kampagnen hat es zum Südsudan und den zahllosen Opfern im Südsudan nicht gegeben, der übrigens noch immer bedroht ist, auch nicht zu Sinkiang, zu Tibet, zum indonesischen Westneuguinea, zu der Lage der Christen in einigen islamischen Staaten oder zur Bahai-Verfolgung in der Islamischen Republik Iran – um nur einige Beispiele zu nennen. Auf Israel konzentriert sich eine obsessive negative Aufmerksamkeit, die durchgehend mit ungleichen Maßstäben – mit „doppelten Standards“ – zu Lasten Israels arbeitet. Oft wird bei der antiisraelischen Agitation die Grenze zum neuen Antisemitismus überschritten, der Israel zum Juden unter den Staaten macht, den man mit allen Mitteln diffamiert. Manche begeben sich dabei in eine Position der Scheinneutralität zwischen antisemitischem Aggressor und jüdischem Verteidiger, z. B. im Konflikt Israels mit der antisemitischen iranischen Mullah-Diktatur und den Mullah-Verbündeten Hisbollah und Hamas.

Wir laden Sie zu einer Diskussion über die damit gestellten Fragen ein.

Diskussion mit:

Bettina Kudla, MdB, CDUCSU-Fraktion, Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union

Prof. Gert Weisskirchen, MdB a.D., bis 2009, SPD, von 2006 bis 2009 Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden für die Antisemitismusbekämpfung

Dr. Rafael Korenzecher, Jewish Berlin Online, Vorstandsmitglied im Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e.V.

Moderation:

Staatsekretär a.D. Klaus Faber, RA, Vorstandsmitglied im Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e.V.

Im Anschluss Buffet auf Einladung von Dr. Rafael Korenzecher, Jewish Berlin Online
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